|
|
|
![]() ![]() |
| Hauptziel der Diagnose- und
Beratungstätigkeit ist die (Früh-) Erkennung behandlungsbedürftiger
Auffälligkeiten in der kognitiven und emotionalen Entwicklung des Kindes.
Hartnäckige Lern- und Leistungsschwächen im Lesen und Schreiben sollten
nicht als Verzögerung toleriert werden, welche sich eventuell mit der
Zeit auswachsen. Fälschliche Bagatellisierung von Lernproblemen beim
Grundschulkind und verspätete Inanspruchnahme fachlicher Hilfe sind
leider noch zu häufig zu beobachten. Rechtzeitige Förderung und
Behandlung können für die kognitive Reifung und den Schulerfolg, für
das psychische Gleichgewicht und die Persönlichkeitsentwicklung eines
Kindes von entscheidender Bedeutung sein.
|
|
Im Zweifelsfall ist zu einer systematischen Untersuchung zu raten, und zwar immer dann, wenn auffällige Schwierigkeiten im Erwerb der Schriftsprache
|
|
Grundsätzlich führt das Institut eine auf den Einzelfall abgestimmte Untersuchung durch, die nach differential- und förderdiagnostischen Gesichtspunkten zusammengestellt ist: 1. Elternanamnese vorschulische und schulische Entwicklung; Lern- und Erziehungsprobleme 2. Pädagogische Leistungsdiagnostik Ausmaß des Leistungsversagens; Statusanalyse des Schriftspracherwerbs nach DoRA (Dortmunder Rechtschreibfehler Analyse, ein intern entwickeltes Verfahren des dortigen Instituts für Legasthenie) 3. Psychologische Funktionsdiagnostik schriftsprachrelevante Teilleistungen; allgemeine intellektuelle Leistungsfähigkeit; Konzentration und Aufmerksamkeit 4. Persönlichkeitsdiagnostik / Verhaltensbeobachtung Leistungsangst, Schulangst, allgemeine Angst; depressive und aggressive Erlebens- und Verhaltenstendenzen
|